DAX-Trading-Strategie – 23.03.- 27.03.2026

Kon­ti­nu­ier­li­che Erfas­sung der täg­lich mög­li­chen Punkteergebnisse

Als Refe­renz dient 1 CFD an den ers­ten und 2 CFDs an den zwei­ten Aktionszonen.

Die CFDs auf die welt­weit wich­tigs­ten Indi­zes wer­den auf den soge­nann­ten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stun­den am Tag ver­füg­bar mit aktu­el­lem Kurs, Tages­hoch und -tief sowie die pro­zen­tua­le Ver­än­de­rung für jeden Index. Der "Basis­preis" ist der letz­te tat­säch­li­che Schluss­kurs jedes Index und die Ver­än­de­rung wird aus die­ser Basis berech­net. Der Erwer­ber eines CFDs (Con­tracts for Dif­fe­rence) ist nicht an einem Unter­neh­men betei­ligt, son­dern ledig­lich Inha­ber einer For­de­rung. Der Kurs von CFDs lei­tet sich von einem Basis­wert ab. Der Anle­ger wird aus­schließ­lich an der Kurs­ent­wick­lung des Basis­wer­tes betei­ligt. CFDs zäh­len zur Grup­pe der Derivate.

Ergeb­nis­se: Alle Ergeb­nis­se vom 01.08.2022 - 28.07.2023 kön­nen unter

über­prüft werden.

Das Ergeb­nis die­ser Han­dels­wo­che mit 1 CFD an den ers­ten Zonen und 2 CFDS an den zwei­ten Zonen beläuft sich auf 720 Punk­te Gewinn. Der enga­gier­te Trader strebt davon 50-70% an.

Das aktu­el­le Regelwerk:

Sta­tis­tik der Set­ups ab dem 5. Janu­ar 2026 bis zum 27. März 2026

Han­del am MorgenGewinn-TradesVer­lust-Trades
Ers­te Zone Long232
Zwei­te Zone Long5
Ers­te Zone Short242
Zwei­te Zone Short112
Rever­sals6 
   
Han­del am NachmittagGewinn-TradesVer­lust-Trades
Set­up 1 Long7 
Set­up 1 Short11 
Set­up 2 Long10 
Set­up 2 Short7 
Set­up 3 Long191
Set­up 4 Long19
Set­up 4 Short241
   
Ver­lus­te  
Tages-Gesamt­ver­lust 
Teil­ver­lust 

Die beschrie­be­ne FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie ist dis­kre­tio­när und basiert auf der Anwen­dung ver­schie­de­ner Han­dels­set­ups, die sowohl mor­gens als auch nach­mit­tags genutzt wer­den. Mor­gens wer­den in der Regel 2-4 Set­ups und nach­mit­tags etwa 1-2 Set­ups gehan­delt. Die Anzahl der gehan­del­ten Set­ups vari­iert jedoch stark in Abhän­gig­keit von der VDAX-NEW-Vola­ti­li­tät und aktu­el­len Nach­rich­ten­er­eig­nis­sen. Auf­grund die­ser Varia­bi­li­tät ist eine exak­te Vor­her­sa­ge der Anzahl der Set­ups und ihrer Ergeb­nis­se nicht möglich.

Um die vol­le Per­for­mance der Stra­te­gie zu erzie­len, ist es not­wen­dig, alle Set­ups kon­se­quent zu han­deln und wäh­rend der Han­dels­zei­ten kon­ti­nu­ier­lich prä­sent zu sein. Dies stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für vie­le Trader dar, ins­be­son­de­re weil sie dazu nei­gen, impul­siv außer­halb der fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln. Sol­che impul­si­ven Ent­schei­dun­gen kön­nen das Ergeb­nis der Stra­te­gie ver­wäs­sern und sogar zu Ver­lus­ten führen.

Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung und Umset­zung der Strategie:

  1. Strik­te Dis­zi­plin und Regel­be­fol­gung: Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei die­ser Stra­te­gie ist die Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Set­ups. Da der Han­del dis­kre­tio­när erfolgt, ist es essen­zi­ell, dass Trader ihre Ent­schei­dun­gen strikt an den defi­nier­ten Han­dels­re­geln aus­rich­ten. Es ist hilf­reich, vor jedem Trade zu über­prü­fen, ob die aktu­el­len Markt­be­din­gun­gen den Kri­te­ri­en des jewei­li­gen Set­ups entsprechen.
  2. Fokus und Geduld: Da die Stra­te­gie dis­kre­tio­när ist und die Anzahl der Set­ups vari­ie­ren kann, ist es wich­tig, gedul­dig zu blei­ben und nicht aus Lan­ge­wei­le oder dem Gefühl her­aus zu han­deln, „etwas tun zu müs­sen“. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur bei kla­ren Set­ups aktiv zu wer­den und Markt­rau­schen zu ignorieren.
  3. Men­ta­le Vor­be­rei­tung: Der dis­kre­tio­nä­re Han­del erfor­dert ein hohes Maß an men­ta­ler Stär­ke. Trader soll­ten sich men­tal dar­auf vor­be­rei­ten, dass nicht jeder Tag gleich ver­lau­fen wird und dass es Pha­sen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Mög­lich­keit, dies zu errei­chen, ist die täg­li­che Vor­be­rei­tung, bei der die Markt­si­tua­ti­on ana­ly­siert und die mög­li­chen Set­ups durch­ge­gan­gen werden.
  4. Risi­ko­ma­nage­ment: Ein strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment ist uner­läss­lich. Dis­kre­tio­nä­re Trader müs­sen kla­re Stop-Loss-Limits set­zen und die­se kon­se­quent ein­hal­ten. Auch das Fest­le­gen eines Tages­li­mits für Ver­lus­te kann hel­fen, das Risi­ko zu kon­trol­lie­ren und zu ver­hin­dern, dass impul­si­ve Ent­schei­dun­gen zu erheb­li­chen Ver­lus­ten führen.
  5. Kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung: Da die Stra­te­gie auf der indi­vi­du­el­len Ent­schei­dungs­fin­dung basiert, ist es wich­tig, dass Trader kon­ti­nu­ier­lich an ihrer Markt­kennt­nis und ihren Han­dels­fä­hig­kei­ten arbei­ten. Dies schließt sowohl die tech­ni­sche Ana­ly­se als auch das Ver­ste­hen der Markt­psy­cho­lo­gie ein. Regel­mä­ßi­ge Refle­xi­on über die eige­nen Ent­schei­dun­gen und deren Ergeb­nis­se kann eben­falls dazu bei­tra­gen, zukünf­ti­ge Feh­ler zu vermeiden.

Fazit: Die dis­kre­tio­nä­re FDAX-Tra­ding-Stra­te­gie erfor­dert Dis­zi­plin, Geduld und ein star­kes men­ta­les Fun­da­ment. Trader soll­ten sich dar­auf kon­zen­trie­ren, nur die fest­ge­leg­ten Set­ups zu han­deln, um die vol­le Per­for­mance zu erzie­len. Durch strik­tes Risi­ko­ma­nage­ment und kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung kön­nen sie das Risi­ko von impul­si­ven Fehl­ent­schei­dun­gen mini­mie­ren und ihre Erfolgs­quo­te lang­fris­tig verbessern.

Geduld ist defi­ni­tiv eine der wich­tigs­ten Tugen­den beim Day­tra­ding, ins­be­son­de­re beim DAX (Deut­scher Akti­en­in­dex). Day­tra­ding erfor­dert schnel­le Ent­schei­dun­gen, aber das bedeu­tet nicht, dass man über­stürzt han­deln soll­te. Geduld ist uner­läss­lich, um auf den rich­ti­gen Moment für den Ein­stieg oder Aus­stieg zu war­ten und nicht von kurz­fris­ti­gen Markt­be­we­gun­gen oder Emo­tio­nen beein­flusst zu werden.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Geduld beim DAX-Tra­ding wich­tig ist:

  1. Ver­mei­dung von Über­tra­ding: Geduld ver­hin­dert über­mä­ßi­ges Han­deln, das oft zu Ver­lus­ten füh­ren kann.
  2. Markt­ana­ly­se: Geduld gibt Zeit, den Markt gründ­lich zu ana­ly­sie­ren und auf pro­fi­ta­ble Mus­ter oder Signa­le zu warten.
  3. Emo­tio­na­le Kon­trol­le: Unge­duld führt oft zu impul­si­ven Ent­schei­dun­gen, die auf Angst oder Gier basie­ren. Geduld hilft, ruhig und ratio­nal zu bleiben.
  4. Set­zen von rea­lis­ti­schen Zie­len: Erfolg­rei­ches Day­tra­ding erfor­dert rea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen, und Geduld hilft dabei, die­se bei­zu­be­hal­ten und nicht zu früh Gewin­ne zu rea­li­sie­ren oder Ver­lus­te hinzunehmen.

Han­dels­tag 23.3.26

VDAX notiert jetzt 33+

Kein Han­del heute

Han­dels­tag: 24.03.2026

  • Eröff­nungs­kurs: 22 265
  • Long-Zone: 22 465
  • Short-Zone: 22 065

 VDAX: Erwar­tung: nach Eröff­nung unter 30

Schluss­kurs ges­tern: 32

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 24.03.2026 – Ger­man 40 / DAX

Nach dem gest­ri­gen ful­mi­nan­ten Han­dels­tag wur­de der Kurs­an­stieg über Nacht etwa zur Hälf­te wie­der korrigiert.

Intra­day beweg­te sich der Markt anschlie­ßend über­wie­gend seit­wärts – sowohl unter­halb als auch ober­halb des Eröffnungskurses.


Han­del am Morgen

Am Vor­mit­tag wur­de kei­ne der bei­den Zonen – weder Long noch Short – ange­lau­fen, sodass es zu kei­nen Trades kam.


Han­del am Nachmittag

Am Tages­tief, dort wo Set­up 4 Long situ­iert ist, erga­ben sich regel­kon­for­me Long-Einstiege.

Es konn­ten Gewin­ne sowohl aus der zwei­ten als auch aus der ers­ten Zone erzielt werden.


Tages­be­wer­tung

Geduld wur­de erneut belohnt. Auch an einem zunächst ruhi­gen Han­dels­tag zeig­te sich, dass die Stra­te­gie zuver­läs­sig funk­tio­niert, sofern das Regel­werk kon­se­quent ein­ge­hal­ten wird.

Han­dels­tag 25.3.26

Han­del der Zonen

Posi­ti­on ers­te Zone Short mit Gewinn geschlossen.

Zwei­mal Short von der ers­ten Zone

Hal­ten von Posi­tio­nen an Trendtagen

Heu­te waren die Vor­ga­ben zum Eröff­nungs­kurs typisch für einen mög­li­chen Up-Trendtag.

Markt­be­din­gun­gen am Morgen

  • Alle CFDs notier­ten um 8:00 Uhr positiv
  • Der Eröff­nungs­kurs lag über dem Schluss­kurs des Vortages
  • Der gesam­te Over­night-Han­del lag über dem Eröffnungskurs

Sol­che Kon­stel­la­tio­nen deu­ten häu­fig dar­auf hin, dass sich ein Trend­tag nach oben ent­wi­ckeln kann.

Wenn die­se Bedin­gun­gen auf­tre­ten, eröff­ne ich sofort eine Long-Position.


Bei­spiel­tra­de heute

Ich eröff­ne­te:

Long:

  • 1 CFD zum Handelsstart

Als der Markt etwa 50 Punk­te im Gewinn war, eröff­ne­te ich zur Gewinnabsicherung:

Short:

  • 0,5 CFD

Wei­te­re 40–50 Punk­te höher eröff­ne­te ich:

zwei­te Shortposition

  • 0,5 CFD

Damit war mei­ne Gesamt­po­si­ti­on stark im Plus und der Gewinn war prak­tisch eingefroren.


Han­del am Nachmittag

Der Markt lief wei­ter bis zum Nachmittag.

Mit Set­up 4 Short habe ich dann:

  • die Long­po­si­ti­on geschlossen

Die bei­den Short­po­si­tio­nen wur­den anschlie­ßend geschlossen:

  1. ers­te Short­po­si­ti­on → in der Mit­te der Range
  2. zwei­te Short­po­si­ti­on → mit Set­up 4 Long

Ergeb­nis

Ins­ge­samt war es ein sehr erfolg­rei­cher Handelstag.

Die hohe Vola­ti­li­tät hat dabei natür­lich sehr geholfen.


Wochen­ge­winn

Mein Gewinn seit Mon­tag, dem 23. März, beträgt bei klei­nen Posi­ti­ons­grö­ßen: 627 €

Han­dels­tag 26.3.26
Han­del der Zonen

Ers­te Zone Long

Han­del am Nachmittag

War­ten auf Umkehr Ker­ze DOW

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 26.03.2026 – Ger­man 40 / DAX

Han­del am Morgen

Der Kurs ten­dier­te am Vor­mit­tag über­wie­gend unter­halb des Eröffnungskurses.

An der 200-Punk­te-Long-Zone konn­ten zwei­mal Posi­tio­nen Long eröff­net und jeweils mit Gewinn geschlos­sen werden.


Han­del am Nachmittag

Am Nach­mit­tag kam es kurz­fris­tig zu einer Ran­ge­er­wei­te­rung – zunächst nach unten, anschlie­ßend nach einem dyna­mi­schen Impuls wie­der nach oben.

In die­ser Bewe­gung konn­ten meh­re­re Trades umge­setzt werden:

  • zunächst Short mit Set­up 4,
  • anschlie­ßend Long mit Set­up 4 Long,

die jeweils mit Gewinn geschlos­sen wurden.


Tages­be­wer­tung

Ins­ge­samt erneut ein erfolg­rei­cher Han­dels­tag, der ein­mal mehr bestä­tigt, dass ein kon­se­quent ange­wand­tes Regel­werk auch bei wech­seln­den Markt­struk­tu­ren zuver­läs­sig zu sta­bi­len Ergeb­nis­sen füh­ren kann.

Han­dels­tag 27.3.26

Han­del der Zonen

Ten­denz um 8h Long

Zusam­men­fas­sung Han­dels­tag 27.03.2026 – Ger­man 40 / DAX

Han­del am Morgen

Nach der Eröff­nung kor­ri­gier­te der Kurs uner­war­tet sehr stark nach unten. Zwei sehr lan­ge Wide Ran­ge Bars (WRB) durch­quer­ten dabei die ers­te Long-Zone, die 200 Punk­te unter dem Eröff­nungs­kurs situ­iert ist, ohne nen­nens­wer­te Reaktion.

Der Kurs ver­weil­te anschlie­ßend an der zwei­ten Zone. Tritt eine sol­che Situa­ti­on ein, wird regel­ba­siert eine Zonen­an­pas­sung vorgenommen.

Vor­aus­set­zung dafür ist eine deut­lich erkenn­ba­re Umkehr­ker­ze, die am obe­ren Ende schließt. Die­se Umkehr­ker­ze bil­de­te sich etwas tie­fer im Chart.

Damit wur­de die­se Mar­ke zur neu­en ers­ten Zone Long, und es wur­de eine Long-Posi­ti­on eröff­net. Die­se lief zunächst in den Verlust.

Dar­auf­hin konn­te an der nun zwei­ten Long-Zone eine wei­te­re Long-Posi­ti­on eröff­net wer­den, die anschlie­ßend bis zur ers­ten Zone in den Gewinn lief.

Die Posi­ti­on aus der ers­ten Zone blieb wei­ter­hin offen.

Der Kurs kor­ri­gier­te anschlie­ßend erneut bis zur zwei­ten Zone zurück. An die­ser Stel­le durf­te gemäß Regel­werk kei­ne wei­te­re Posi­ti­on eröff­net wer­den, solan­ge die Posi­ti­on aus der ers­ten Zone noch offen war.

Mit etwas Glück stieg der Kurs anschlie­ßend wie­der bis zur ers­ten Zone an. Dort wur­de die Posi­ti­on aus der ers­ten Zone gemäß Risi­ko­ma­nage­ment mit dem Sicher­heits-Stopp geschlossen.

Han­del am Nachmittag

Set­up 4 Long

Es gibt ledig­lich zwei Schlüs­sel zum Erfolg im Han­del: Ers­tens die Ent­wick­lung einer Han­dels­stra­te­gie mit einem Markt­vor­teil und zwei­tens die Ent­wick­lung der Fähig­keit, die­se Stra­te­gie kon­se­quent umzusetzen.

Autor: Georg Min­der­mann, Jahr­gang 1939, wohn­haft in Spa­ni­en Hob­by Trader und Gol­fer, kein Coach


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