Kontinuierliche Erfassung der täglich möglichen Punkteergebnisse
Als Referenz dient 1 CFD an den ersten und 2 CFDs an den zweiten Aktionszonen.
Die CFDs auf die weltweit wichtigsten Indizes werden auf den sogenannten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stunden am Tag verfügbar mit aktuellem Kurs, Tageshoch und -tief sowie die prozentuale Veränderung für jeden Index. Der "Basispreis" ist der letzte tatsächliche Schlusskurs jedes Index und die Veränderung wird aus dieser Basis berechnet. Der Erwerber eines CFDs (Contracts for Difference) ist nicht an einem Unternehmen beteiligt, sondern lediglich Inhaber einer Forderung. Der Kurs von CFDs leitet sich von einem Basiswert ab. Der Anleger wird ausschließlich an der Kursentwicklung des Basiswertes beteiligt. CFDs zählen zur Gruppe der Derivate.
Ergebnisse: Alle Ergebnisse vom 01.08.2022 - 28.07.2023 können unter
überprüft werden.
Das Ergebnis dieser Handelswoche mit 1 CFD an den ersten Zonen und 2 CFDS an den zweiten Zonen beläuft sich auf 430 Punkte Gewinn. Der engagierte Trader strebt davon 50-70% an.
Das aktuelle Regelwerk:
Statistik der Setups ab dem 5. Januar 2026 bis zum 27. März 2026
| Handel am Morgen | Gewinn-Trades | Verlust-Trades |
| Erste Zone Long | 24 | 2 |
| Zweite Zone Long | 5 | |
| Erste Zone Short | 25 | 2 |
| Zweite Zone Short | 14 | 2 |
| Reversals | 6 | |
| Handel am Nachmittag | Gewinn-Trades | Verlust-Trades |
| Setup 1 Long | 7 | |
| Setup 1 Short | 8 | |
| Setup 2 Long | 8 | |
| Setup 2 Short | 10 | 1 |
| Setup 3 Long | 19 | 1 |
| Setup 4 Long | 19 | |
| Setup 4 Short | 26 | 1 |
| Verluste | ||
| Tages-Gesamtverlust | ||
| Teilverlust |
Die beschriebene FDAX-Trading-Strategie ist diskretionär und basiert auf der Anwendung verschiedener Handelssetups, die sowohl morgens als auch nachmittags genutzt werden. Morgens werden in der Regel 2-4 Setups und nachmittags etwa 1-2 Setups gehandelt. Die Anzahl der gehandelten Setups variiert jedoch stark in Abhängigkeit von der VDAX-NEW-Volatilität und aktuellen Nachrichtenereignissen. Aufgrund dieser Variabilität ist eine exakte Vorhersage der Anzahl der Setups und ihrer Ergebnisse nicht möglich.
Um die volle Performance der Strategie zu erzielen, ist es notwendig, alle Setups konsequent zu handeln und während der Handelszeiten kontinuierlich präsent zu sein. Dies stellt eine große Herausforderung für viele Trader dar, insbesondere weil sie dazu neigen, impulsiv außerhalb der festgelegten Setups zu handeln. Solche impulsiven Entscheidungen können das Ergebnis der Strategie verwässern und sogar zu Verlusten führen.
Vorschläge zur Verbesserung und Umsetzung der Strategie:
- Strikte Disziplin und Regelbefolgung: Eine der größten Herausforderungen bei dieser Strategie ist die Einhaltung der vorgegebenen Setups. Da der Handel diskretionär erfolgt, ist es essenziell, dass Trader ihre Entscheidungen strikt an den definierten Handelsregeln ausrichten. Es ist hilfreich, vor jedem Trade zu überprüfen, ob die aktuellen Marktbedingungen den Kriterien des jeweiligen Setups entsprechen.
- Fokus und Geduld: Da die Strategie diskretionär ist und die Anzahl der Setups variieren kann, ist es wichtig, geduldig zu bleiben und nicht aus Langeweile oder dem Gefühl heraus zu handeln, „etwas tun zu müssen“. Trader sollten sich darauf konzentrieren, nur bei klaren Setups aktiv zu werden und Marktrauschen zu ignorieren.
- Mentale Vorbereitung: Der diskretionäre Handel erfordert ein hohes Maß an mentaler Stärke. Trader sollten sich mental darauf vorbereiten, dass nicht jeder Tag gleich verlaufen wird und dass es Phasen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die tägliche Vorbereitung, bei der die Marktsituation analysiert und die möglichen Setups durchgegangen werden.
- Risikomanagement: Ein striktes Risikomanagement ist unerlässlich. Diskretionäre Trader müssen klare Stop-Loss-Limits setzen und diese konsequent einhalten. Auch das Festlegen eines Tageslimits für Verluste kann helfen, das Risiko zu kontrollieren und zu verhindern, dass impulsive Entscheidungen zu erheblichen Verlusten führen.
- Kontinuierliche Weiterbildung: Da die Strategie auf der individuellen Entscheidungsfindung basiert, ist es wichtig, dass Trader kontinuierlich an ihrer Marktkenntnis und ihren Handelsfähigkeiten arbeiten. Dies schließt sowohl die technische Analyse als auch das Verstehen der Marktpsychologie ein. Regelmäßige Reflexion über die eigenen Entscheidungen und deren Ergebnisse kann ebenfalls dazu beitragen, zukünftige Fehler zu vermeiden.
Fazit: Die diskretionäre FDAX-Trading-Strategie erfordert Disziplin, Geduld und ein starkes mentales Fundament. Trader sollten sich darauf konzentrieren, nur die festgelegten Setups zu handeln, um die volle Performance zu erzielen. Durch striktes Risikomanagement und kontinuierliche Weiterbildung können sie das Risiko von impulsiven Fehlentscheidungen minimieren und ihre Erfolgsquote langfristig verbessern.
Geduld ist definitiv eine der wichtigsten Tugenden beim Daytrading, insbesondere beim DAX (Deutscher Aktienindex). Daytrading erfordert schnelle Entscheidungen, aber das bedeutet nicht, dass man überstürzt handeln sollte. Geduld ist unerlässlich, um auf den richtigen Moment für den Einstieg oder Ausstieg zu warten und nicht von kurzfristigen Marktbewegungen oder Emotionen beeinflusst zu werden.
Hier sind einige Gründe, warum Geduld beim DAX-Trading wichtig ist:
- Vermeidung von Übertrading: Geduld verhindert übermäßiges Handeln, das oft zu Verlusten führen kann.
- Marktanalyse: Geduld gibt Zeit, den Markt gründlich zu analysieren und auf profitable Muster oder Signale zu warten.
- Emotionale Kontrolle: Ungeduld führt oft zu impulsiven Entscheidungen, die auf Angst oder Gier basieren. Geduld hilft, ruhig und rational zu bleiben.
- Setzen von realistischen Zielen: Erfolgreiches Daytrading erfordert realistische Erwartungen, und Geduld hilft dabei, diese beizubehalten und nicht zu früh Gewinne zu realisieren oder Verluste hinzunehmen.
Handelstag 30.03.2026
Zusammenfassung
Nach dem Tief am Freitag konnte sich der Kurs aufgrund neuer geopolitischer Aussagen deutlich erholen und legte bis zum Tageshoch rund 500 Punkte zu, bevor die Bewegung im weiteren Verlauf wieder nachgab.
Am Vormittag wurde an der ersten Short-Zone, rund 200 Punkte über dem Eröffnungskurs, regelkonform eine Short-Position eröffnet und mit Gewinn geschlossen.
Am Nachmittag kam es – angeführt durch die Bewegung im Dow Jones – zu einer Rangeerweiterung.
In diesem Umfeld konnten mit Setup 2 Short insgesamt vier Positionen eröffnet und jeweils mit Gewinn geschlossen werden.
Aufgrund eines Spikes wurde zusätzlich an der zweiten Zone eine weitere Short-Position eröffnet, die jedoch in den Stop-Loss lief.
Zwar hätte sich an der zweiten Zone erneut eine Einstiegsmöglichkeit ergeben, es wurde jedoch bewusst auf einen weiteren Trade verzichtet.
Insgesamt dennoch ein profitabler Handelstag, der erneut zeigt, wie wichtig es ist, das Regelwerk konsequent umzusetzen und in volatilen Marktphasen auch bewusst auf weitere Einstiege zu verzichten.


Handelstag 31.3.26
Handel der Zonen

Vorsichtig mit Shorts


Zusammenfassung Handelstag 31.03.2026 – German 40 / DAX
Die Börse und insbesondere die Volatilität bleiben weiterhin stark von der geopolitischen Lage abhängig.
Einem unbestätigten Bericht zufolge zeigt sich der Iran möglicherweise an einem Ende des Konflikts interessiert. Solche Nachrichten führen regelmäßig zu plötzlichen Impulsen bzw. Spikes im Markt.

Handelstag 1.4.26
Handel der Zonen


Short von der zweiten Zone und zweimal von der ersten Zone mit Gewinn.

Zusammenfassung Handelstag 01.04.2026 – German 40 / DAX
Mit abnehmender Volatilität verengt sich zunehmend auch die Trading Range.
Am Morgen bewegte sich der Markt innerhalb einer Spanne von rund 250 Punkten oberhalb des Eröffnungskurses, bevor es am Nachmittag zu einer moderaten Rangeerweiterung von etwa 70 Punkten kam.
Am Vormittag konnten mehrere Short-Positionen erfolgreich umgesetzt werden:
- Short von der zweiten Zone
- zweimal Short von der ersten Zone
Alle Trades wurden regelkonform mit Gewinn geschlossen.
Am Nachmittag konnten weitere Short-Positionen umgesetzt werden:
- Setup 4 Short
- Setup 2 Short
Auch hier wurden die Positionen regelbasiert und erfolgreich abgeschlossen.
Ein weiterer erfolgreicher Handelstag, der zeigt, dass auch bei abnehmender Volatilität stabile Ergebnisse möglich sind – vorausgesetzt, der Handel erfolgt konsequent regelbasiert.
Eine DAX-Intraday-Strategie „second to none“.

Handelstag 2.4.26
Monster Gap von 500 Punkten. Kein Handel heute.


Es gibt lediglich zwei Schlüssel zum Erfolg im Handel: Erstens die Entwicklung einer Handelsstrategie mit einem Marktvorteil und zweitens die Entwicklung der Fähigkeit, diese Strategie konsequent umzusetzen.
Autor: Georg Mindermann, Jahrgang 1939, wohnhaft in Spanien Hobby Trader und Golfer, kein Coach
