Kontinuierliche Erfassung der täglich möglichen Punkteergebnisse
Als Referenz dient 1 CFD an den ersten und 2 CFDs an den zweiten Aktionszonen.
Die CFDs auf die weltweit wichtigsten Indizes werden auf den sogenannten Cash-Index gepreist. Die Index-CFDs sind 24 Stunden am Tag verfügbar mit aktuellem Kurs, Tageshoch und -tief sowie die prozentuale Veränderung für jeden Index. Der "Basispreis" ist der letzte tatsächliche Schlusskurs jedes Index und die Veränderung wird aus dieser Basis berechnet. Der Erwerber eines CFDs (Contracts for Difference) ist nicht an einem Unternehmen beteiligt, sondern lediglich Inhaber einer Forderung. Der Kurs von CFDs leitet sich von einem Basiswert ab. Der Anleger wird ausschließlich an der Kursentwicklung des Basiswertes beteiligt. CFDs zählen zur Gruppe der Derivate.
Ergebnisse: Alle Ergebnisse vom 01.08.2022 - 28.07.2023 können unter
überprüft werden.
Das Ergebnis dieser Handelswoche mit 1 CFD an den ersten Zonen und 2 CFDS an den zweiten Zonen beläuft sich auf 670 Punkte Gewinn. Der engagierte Trader strebt davon 50-70% an.
Das aktuelle Regelwerk:
Statistik der Setups ab dem 5. Januar 2026 bis zum 6. März 2026
| Handel am Morgen | Gewinn-Trades | Verlust-Trades |
| Erste Zone Long | 17 | 1 |
| Zweite Zone Long | 3 | |
| Erste Zone Short | 15 | 2 |
| Zweite Zone Short | 6 | |
| Reversals | 6 | |
| Handel am Nachmittag | Gewinn-Trades | Verlust-Trades |
| Setup 1 Long | 7 | |
| Setup 1 Short | 7 | |
| Setup 2 Long | 8 | |
| Setup 2 Short | 4 | |
| Setup 3 Long | 15 | 1 |
| Setup 4 Long | 10 | |
| Setup 4 Short | 20 | 1 |
| Verluste | ||
| Tages-Gesamtverlust | ||
| Teilverlust |
Die beschriebene FDAX-Trading-Strategie ist diskretionär und basiert auf der Anwendung verschiedener Handelssetups, die sowohl morgens als auch nachmittags genutzt werden. Morgens werden in der Regel 2-4 Setups und nachmittags etwa 1-2 Setups gehandelt. Die Anzahl der gehandelten Setups variiert jedoch stark in Abhängigkeit von der VDAX-NEW-Volatilität und aktuellen Nachrichtenereignissen. Aufgrund dieser Variabilität ist eine exakte Vorhersage der Anzahl der Setups und ihrer Ergebnisse nicht möglich.
Um die volle Performance der Strategie zu erzielen, ist es notwendig, alle Setups konsequent zu handeln und während der Handelszeiten kontinuierlich präsent zu sein. Dies stellt eine große Herausforderung für viele Trader dar, insbesondere weil sie dazu neigen, impulsiv außerhalb der festgelegten Setups zu handeln. Solche impulsiven Entscheidungen können das Ergebnis der Strategie verwässern und sogar zu Verlusten führen.
Vorschläge zur Verbesserung und Umsetzung der Strategie:
- Strikte Disziplin und Regelbefolgung: Eine der größten Herausforderungen bei dieser Strategie ist die Einhaltung der vorgegebenen Setups. Da der Handel diskretionär erfolgt, ist es essenziell, dass Trader ihre Entscheidungen strikt an den definierten Handelsregeln ausrichten. Es ist hilfreich, vor jedem Trade zu überprüfen, ob die aktuellen Marktbedingungen den Kriterien des jeweiligen Setups entsprechen.
- Fokus und Geduld: Da die Strategie diskretionär ist und die Anzahl der Setups variieren kann, ist es wichtig, geduldig zu bleiben und nicht aus Langeweile oder dem Gefühl heraus zu handeln, „etwas tun zu müssen“. Trader sollten sich darauf konzentrieren, nur bei klaren Setups aktiv zu werden und Marktrauschen zu ignorieren.
- Mentale Vorbereitung: Der diskretionäre Handel erfordert ein hohes Maß an mentaler Stärke. Trader sollten sich mental darauf vorbereiten, dass nicht jeder Tag gleich verlaufen wird und dass es Phasen gibt, in denen wenig oder nichts zu tun ist. Eine gute Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die tägliche Vorbereitung, bei der die Marktsituation analysiert und die möglichen Setups durchgegangen werden.
- Risikomanagement: Ein striktes Risikomanagement ist unerlässlich. Diskretionäre Trader müssen klare Stop-Loss-Limits setzen und diese konsequent einhalten. Auch das Festlegen eines Tageslimits für Verluste kann helfen, das Risiko zu kontrollieren und zu verhindern, dass impulsive Entscheidungen zu erheblichen Verlusten führen.
- Kontinuierliche Weiterbildung: Da die Strategie auf der individuellen Entscheidungsfindung basiert, ist es wichtig, dass Trader kontinuierlich an ihrer Marktkenntnis und ihren Handelsfähigkeiten arbeiten. Dies schließt sowohl die technische Analyse als auch das Verstehen der Marktpsychologie ein. Regelmäßige Reflexion über die eigenen Entscheidungen und deren Ergebnisse kann ebenfalls dazu beitragen, zukünftige Fehler zu vermeiden.
Fazit: Die diskretionäre FDAX-Trading-Strategie erfordert Disziplin, Geduld und ein starkes mentales Fundament. Trader sollten sich darauf konzentrieren, nur die festgelegten Setups zu handeln, um die volle Performance zu erzielen. Durch striktes Risikomanagement und kontinuierliche Weiterbildung können sie das Risiko von impulsiven Fehlentscheidungen minimieren und ihre Erfolgsquote langfristig verbessern.
Geduld ist definitiv eine der wichtigsten Tugenden beim Daytrading, insbesondere beim DAX (Deutscher Aktienindex). Daytrading erfordert schnelle Entscheidungen, aber das bedeutet nicht, dass man überstürzt handeln sollte. Geduld ist unerlässlich, um auf den richtigen Moment für den Einstieg oder Ausstieg zu warten und nicht von kurzfristigen Marktbewegungen oder Emotionen beeinflusst zu werden.
Hier sind einige Gründe, warum Geduld beim DAX-Trading wichtig ist:
- Vermeidung von Übertrading: Geduld verhindert übermäßiges Handeln, das oft zu Verlusten führen kann.
- Marktanalyse: Geduld gibt Zeit, den Markt gründlich zu analysieren und auf profitable Muster oder Signale zu warten.
- Emotionale Kontrolle: Ungeduld führt oft zu impulsiven Entscheidungen, die auf Angst oder Gier basieren. Geduld hilft, ruhig und rational zu bleiben.
- Setzen von realistischen Zielen: Erfolgreiches Daytrading erfordert realistische Erwartungen, und Geduld hilft dabei, diese beizubehalten und nicht zu früh Gewinne zu realisieren oder Verluste hinzunehmen.
HANDEL MIT WAHRSCHEINLICHKEITEN UND HÄNDISCHE BACKTESTS FÜR DEN HANDEL IM GERMAN 40
Mark Douglas beschreibt Trading als ein Geschäft der Wahrscheinlichkeiten. Entscheidend ist nicht, den nächsten Trade korrekt vorherzusagen, sondern ein statistisches Edge (einen messbaren Vorteil) konsequent umzusetzen.
Meine Strategie basiert auf klar definierten Setups mit nachweislich hoher Gewinnwahrscheinlichkeit. Dabei ist zu beachten: Auch ein Setup mit statistischem Vorteil erzeugt Gewinne und Verluste in zufälliger Reihenfolge. Einzelne Trades sind daher nicht aussagekräftig – entscheidend ist die Serie von Trades.
Wenn ein Setup die festgelegten Kriterien erfüllt, sollte es ohne Zögern umgesetzt werden. Nicht, weil dieser einzelne Trade zwingend gewinnen muss, sondern weil sich der statistische Vorteil über viele Wiederholungen hinweg entfaltet.
Wer sich zusätzliche Sicherheit verschaffen möchte, kann die von mir bereitgestellte Statistik prüfen und die Strategie eigenständig per händischem Backtest nachvollziehen. Voraussetzung ist ein Chart für den German 40 mit ausreichend langer historischer Datenbasis.
Ich selbst habe die täglichen Tradingrahmen über den gesamten Backtest-Zeitraum vollständig händisch durchgeführt und dokumentiert. Zunächst nutzte ich dafür einen kontinuierlichen FDAX-Chart, später die Chartsoftware von ProRealTime für den German 40. Jeder einzelne Handelstag wurde strikt nach dem definierten Regelwerk analysiert und ausgewertet.
Der Vorteil eines solchen manuellen Backtests liegt darin, historische Tagescharts systematisch im Zusammenhang mit dem Regelwerk zu untersuchen, das Verständnis für die Struktur der Setups zu vertiefen und auf dieser Grundlage eine fundierte eigene Überzeugung zu entwickeln.
Wer den Handel täglich regelbasiert umsetzt und unter vergleichbaren Marktstrukturen wie in den vergangenen 25 Jahren agiert, handelt mit einer hohen Gewinnwahrscheinlichkeit.

Charts
Handelstag 2.3.26



Wir beobachten den DOW ab 15:30h. Es kann im Verlauf des Nachmittags zu einem Reversal kommen.



Zusammenfassung Handelstag 02.03.2026 – German 40 / DAX
Aufgrund der Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran war am Montag mit einer ausgeprägten Kurslücke zu rechnen.
Der German 40 / DAX eröffnete mit einem Down-Gap von 402 Punkten – ein klassisches Monster-Gap.
Ein Monster-Gap liegt vor, wenn zwischen dem Schlusskurs um 22:00 Uhr und dem Eröffnungskurs um 08:00 Uhr eine Kurslücke von mehr als 250 Punkten besteht. In diesem Fall findet am Morgen kein Handel statt, da extreme Übertreibungen und außergewöhnliche Volatilität einen regelkonformen Zonenhandel nicht sinnvoll zulassen.
Heute hätten sich technisch durchaus Möglichkeiten für Short- und Long-Trades ergeben – mit Zonen etwa 100 Punkte oberhalb des Eröffnungskurses (Short) sowie 100 Punkte unterhalb (Long).
Solche Situationen können vorkommen. Dennoch ist es in solchen Marktphasen besser, das Regelwerk strikt zu respektieren, anstatt opportunistisch zu handeln.
Kurz vor der US-Börseneröffnung um 15:30 Uhr notierten der Dow Jones sowie die übrigen großen US-Indizes bereits über 1 % im Minus.
In einer solchen Situation wird strikt im Tandem mit dem Dow gehandelt.
Aus Erfahrung war in einer derart überdehnten Situation mit einem Rebound vom Tagestief zu rechnen. Diese Erwartung bestätigte sich: Der Dow setzte zu einer Erholung an, was im DAX ein klares Reversal vom Tagestief auslöste.
Dieses Setup konnte zweimal erfolgreich gehandelt werden.
Trotz eines außergewöhnlichen Monster-Gaps am Morgen entwickelte sich der Handelstag durch die strukturierte Ausrichtung am US-Markt zu einem insgesamt guten und profitablen Handelstag.
After all – a good day
Handelstag 3.3.26
Wir definieren Monster-Gap ab 250 Punkten vom DAX-Close gestern. Es liegt somit ein Monster - Gap von 259 Punkten vor aber auch ein Doppel-Gap.

Handel am Nachmittag
Reversal Setup 5 Long


Handelstag 4.3.26
Handel der Zonen. Ersten Zonen vom Eröffnungskurs 200 Punkte.
Beachtet bitte, dass es jetzt für den DAX ein Pre-Order System ab 7h gibt. Allein von 7:15h bis 8:00h war die Handelsrange 180 Punkte.

Aktuelles Chartbild mit Setup 4 Short

DAX-Trading-Strategie - VTAD
Trendtage mit Ansage
In der neuesten Version des DAX-Regelwerks, das um einige Präzisierungen ergänzt wurde, werden Trendtage ausführlich betrachtet. Insbesondere wird dabei die Korrelation mit den drei US-Major-Indizes berücksichtigt:
Dow Jones Industrial Average
S&P 500
Nasdaq-100
Heute Morgen notierte der DAX bereits mit dem Eröffnungskurs im Plus, während alle drei Majors im Minus notierten.
Ein typischer Trendtag im DAX wird eingeleitet bzw. fortgeführt, wenn alle drei US-Majors gemeinsam vom Minus in den Plusbereich drehen. Genau dies war heute der Fall.
Sicherlich spielte dabei auch eine zunehmende Zuversicht hinsichtlich der geopolitischen Auseinandersetzung zwischen USA/Israel und Iran eine Rolle.
Insbesondere ab 15:30 Uhr, mit der Eröffnung der US-Börsen, wird diese Tendenz häufig bestätigt oder verstärkt.
Auf dem Weg zum Tagesschluss um 22:00 Uhr kann es – so auch heute – an den Tageshochs am Morgen und am Nachmittag zu kleineren Korrekturen kommen, die unseren Setups des Regelwerks entsprechen.
Wird ein Trendtag erkannt, kann der erfahrene Trader auch Long-Positionen handeln. Kommt es zu einer kleinen Korrektur und werden dabei die regelbasierten Setups ausgelöst, kann anschließend der Long-Handel in Trendrichtung fortgeführt werden.



Handelstag 5.3.26
Erste Zonen weiterhin 200 Punkte vom Eröffnungskurs. Allein die Trading-Range über Nacht betrug 300 Punkte.
CFDs notieren einheitlich im Minus.

Short erste Zone


Zusammenfassung Handelstag 05.03.2026 – German 40 / DAX
Ein bemerkenswerter Handelstag mit einer Trading Range von rund 700 Punkten. Parallel dazu stieg der VDAX im Tagesverlauf um etwa 16 % und notierte zum Handelsschluss bei 26,3 – ein deutlich erhöhtes Volatilitätsniveau.
Handel am Morgen
Am Vormittag konnten zwei Short-Positionen am Hoch der Trading Range an der ersten Zone Short regelkonform eröffnet und jeweils mit Gewinn geschlossen werden.
Handel am Nachmittag
Nach der Eröffnung der US-Börse um 15:30 Uhr setzte – eingeleitet durch eine dynamische Bewegung im Dow Jones – eine kräftige Korrekturbewegung ein.
Auf dem Weg zum Tagestief ergaben sich mehrere regelkonforme Handelsmöglichkeiten:
Setup 4 Long von der ersten Zone erfolgreich gehandelt
Setup 4 Long von der zweiten Zone ebenfalls mit Gewinn umgesetzt
im weiteren Verlauf zusätzlich ein Long-Einstieg mit Setup 5
Tagesbewertung
Insgesamt konnten an diesem volatilen Handelstag 240 Punkte Gewinn erzielt werden.
Selbst in einem Marktumfeld mit extremer Volatilität und großen Intraday-Bewegungen zeigt sich immer wieder die Stabilität eines strukturierten Regelwerks.
Bemerkenswert ist dabei insbesondere, dass seit dem Anstieg des VDAX über die Marke von 20 keine Verlustposition angefallen ist, obwohl die Schwankungsbreite der Märkte deutlich zugenommen hat.
Zuweilen ist es selbst für mich noch erstaunlich, wie zuverlässig das Regelwerk auch in einem derart volatilen Marktumfeld funktioniert.

Handelstag 6.3.26
Die ersten Zonen verbleiben – wie an den Vortagen – im Abstand von 200 Punkten zum Eröffnungskurs



Einstieg Long an der zweiten Zone

Handel am Nachmittag
Setup 5 Reversal


Es gibt lediglich zwei Schlüssel zum Erfolg im Handel: Erstens die Entwicklung einer Handelsstrategie mit einem Marktvorteil und zweitens die Entwicklung der Fähigkeit, diese Strategie konsequent umzusetzen.
Autor: Georg Mindermann, Jahrgang 1939, wohnhaft in Spanien Hobby Trader und Golfer, kein Coach
